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Die wichtigsten Begriffe rund um Künstliche Intelligenz – verständlich erklärt für die juristische Praxis.
Die Umwandlung von Text in mathematische Vektoren (Zahlenreihen), die es einer KI ermöglichen, semantische Ähnlichkeiten zwischen Texten zu erkennen – die Grundlage dafür, dass eine juristische KI-Suche nicht nur nach exakten Stichworten, sondern nach inhaltlich verwandten Konzepten suchen kann.
Eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung, die PyleHound bei der Beantwortung befolgt – etwa eine Prüfmethodik für Due-Diligence-Prüfungen oder Vertragsanalysen. Fähigkeiten lassen sich pro Nachricht auswählen; schlägt PyleHound selbst eine passende Fähigkeit vor, wird sie erst nach Ihrer ausdrücklichen Genehmigung geladen.
Die nachträgliche Spezialisierung einer allgemeinen KI auf ein bestimmtes Fachgebiet oder eine spezielle Aufgabe durch zusätzliches Training mit ausgewählten Beispielen – vergleichbar mit einem Fachanwalt, der nach dem Studium eine Spezialisierung durchläuft.
Der Prozess, die Antworten eines Sprachmodells an eine bestimmte, verlässliche Informationsquelle zu binden – die KI wird angewiesen, ihre Aussagen ausschließlich auf Basis eines vorgegebenen Dokuments (z. B. eines spezifischen Gesetzestextes) zu treffen, um freie Spekulationen zu vermeiden.
Dies sind scheinbar überzeugende, aber falsche Antworten, die entstehen, weil ein Sprachmodell nicht „Wissen“ im klassischen Sinn besitzt, sondern Wahrscheinlichkeiten für Wörter und Sätze berechnet: Wenn im Trainingsmaterial Lücken, Verzerrungen oder unklare Zusammenhänge bestehen, kann das Modell plausible, aber falsche Aussagen „konstruieren“.
Damit bezeichnet man ein Vorgehen in der Künstlichen Intelligenz, bei dem der Mensch gezielt in den Entscheidungs- oder Lernprozess eingebunden wird – sei es, um Daten zu prüfen, Zwischenergebnisse zu bewerten oder kritische Entscheidungen zu bestätigen – damit die KI nicht völlig autonom handelt, sondern von menschlichem Wissen, Kontrolle und Verantwortung begleitet wird.
Systematische Voreingenommenheiten in KI-Antworten, die entstehen, wenn die Trainingsdaten selbst einseitig waren oder bestimmte Gruppen unterrepräsentiert sind – ähnlich wie wenn ein Richter nur Fälle aus einer bestimmten Region kennen würde und dadurch ein verzerrtes Bild der Rechtspraxis hätte.
Die maximale Textmenge, die eine KI gleichzeitig „im Blick behalten“ kann bei der Bearbeitung einer Anfrage – wie die Anzahl der Aktenseiten, die ein Mensch gleichzeitig auf seinem Schreibtisch ausbreiten und überblicken kann, bevor er den Überblick verliert.
Ein Chat-Verlauf mit PyleHound. Konversationen innerhalb eines Projekts haben Zugriff auf dessen gesamte Wissensdatenbank; eigenständige Konversationen ohne Projekt arbeiten nur mit dem, was Sie direkt in die Nachricht schreiben oder anhängen.
In PyleHound der digitale Ordner für einen Fall oder ein Mandat: Er bündelt alle zugehörigen Dokumente und Unterhaltungen an einem Ort – vergleichbar mit einer Handakte. Die Inhalte eines Projekts sind strikt von anderen Projekten getrennt; Unterhaltungen in einem Projekt greifen ausschließlich auf dessen Dokumente zu.
Die Anweisung oder Frage, die man einer KI gibt, um eine bestimmte Antwort oder Aufgabe zu erhalten – vergleichbar mit der präzisen Formulierung einer Suchanfrage, nur dass hier die Qualität und Genauigkeit der Formulierung direkten Einfluss darauf hat, wie hilfreich und passend die KI-Antwort ausfällt.
Ein Verfahren, bei dem die KI nicht nur auf ihr allgemeines Training zurückgreift, sondern gezielt aktuelle oder spezifische Dokumente (wie Ihre Kanzleidatenbank oder aktuelle Urteile) durchsucht und in ihre Antwort einbezieht – wie ein Anwalt, der erst in der Bibliothek recherchiert, bevor er seine Rechtsauskunft formuliert.
Die Recherche in externen juristischen Datenbanken – etwa dem Handelsregister – direkt aus einer PyleHound-Unterhaltung heraus. Keine Anfrage verlässt die App ohne Ihre Zustimmung: Vor jeder Suche zeigt PyleHound die exakten Suchbegriffe zur Freigabe an.
Ein Sprachmodell ist ein System der Künstlichen Intelligenz, das durch das Erkennen von Mustern in riesigen Textmengen gelernt hat, Sprache zu verstehen und zu erzeugen, und bildet damit das „Sprachverständnis“ vieler moderner KI-Tools, die Fragen beantworten, Texte verfassen oder Gespräche führen können.
Die Umwandlung gescannter oder fotografierter Dokumente in durchsuchbaren Text (Optical Character Recognition). PyleHound wendet sie beim Import automatisch an, damit auch eingescannte Verträge und Schriftsätze durchsuch- und zitierbar sind; die Verarbeitung erfolgt dabei ausschließlich auf Servern in der EU.
Die kleinsten Einheiten, in die eine KI Text zerlegt (etwa Wortteile oder kurze Wörter), und gleichzeitig die Maßeinheit für Kosten und Limits bei KI-Diensten – je länger der eingegebene Text oder die gewünschte Antwort, desto mehr Token werden verbraucht und berechnet.
Der Dokumentenbestand eines Projekts in PyleHound. Alle importierten Dateien werden hier abgelegt und für die inhaltliche Suche aufbereitet, sodass PyleHound sie verstehen, durchsuchen und zitieren kann – vergleichbar mit einer vollständig durchsuchbaren Aktensammlung zum Fall.
Der Zeitpunkt, zu dem die Trainingsdaten eines Sprachmodells abgeschlossen wurden – das Modell hat keine Kenntnis von Ereignissen, Gesetzesänderungen oder Urteilen nach diesem Datum, was für die juristische Praxis kritisch zu beachten ist.
Zero-Shot bedeutet, der KI eine Aufgabe ohne Beispiele zu stellen („Fasse dieses Urteil zusammen“), während Few-Shot bedeutet, erst einige Beispiele zu zeigen („Hier sind drei Beispiele, wie ich Urteile zusammengefasst haben möchte, mache es bei diesem Urteil genauso“) – letzteres führt meist zu präziseren Ergebnissen.
Der Beleg, mit dem PyleHound eine Aussage auf die Originalstelle in Ihren Dokumenten zurückführt. Jede zitierte Passage lässt sich per Klick direkt im Quelldokument öffnen und prüfen – rot markierte Zitate konnten nicht wörtlich verifiziert werden und verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Eine systematische Suche über sämtliche Dokumente eines Projekts: PyleHound trägt alle Passagen zu einer Fragestellung zusammen, bewertet jede Fundstelle mit einer Konfidenz und lässt Sie auswählen, welche Zitate weiterverwendet werden – vergleichbar mit dem Durcharbeiten der kompletten Akte zu einem Thema, nur in einem Bruchteil der Zeit.