ChatGPT vs. spezialisierte Legal-AI: Warum die "Snapshot-Methode" für Anwält:innen gefährlich ist
Die Integration von künstlicher Intelligenz in den Kanzleialltag verspricht enorme Effizienzgewinne. Doch Vorsicht ist geboten: Nicht jede KI ist für die hohen Anforderungen der juristischen Arbeit geeignet. Wer sich bei der Analyse umfangreicher Mandatsakten auf allgemeine Tools verlässt, riskiert, entscheidende Details zu übersehen.
Key Takeaways
- Vollständigkeit vs. Stichprobe: Allgemeine KI-Modelle analysieren große Akten oft nur ausschnittsweise („Snapshot-Methode“).
- Juristische Präzision: PyleHound verarbeitet Dokumente Zeile für Zeile, um Informationsverlust zu vermeiden.
- Haftungsminimierung: Verlässliche Aktenanalyse erfordert 100 % Datenabdeckung statt statistischer Wahrscheinlichkeiten.
Warum liefern spezialisierte KI-Tools für Anwält:innen bessere Ergebnisse als ChatGPT?
Spezialisierte KI-Tools liefern präzisere und verlässlichere Ergebnisse, weil sie juristische Dokumente systematisch und vollständig analysieren, anstatt sich auf stichprobenartige Auswertungen zu beschränken.
Allgemeine Sprachmodelle (LLMs) sind darauf trainiert, schnell plausibel klingende Antworten zu generieren. Im juristischen Kontext ist „plausibel“ jedoch nicht gut genug; hier zählt Faktentreue. Während allgemeine Tools oft an der Komplexität und dem Umfang juristischer Akten scheitern, sind spezialisierte Lösungen wie PyleHound darauf ausgelegt, die spezifische Struktur und den Inhalt von Mandatsdokumenten lückenlos zu erfassen.
Wie funktioniert die Dokumentenanalyse bei allgemeiner KI (ChatGPT/Copilot)?
Allgemeine KI-Modelle verarbeiten große Dokumentenmengen häufig durch ein sogenanntes „Sampling“ oder die Erstellung von Snapshots, was zu einer unvollständigen Datenbasis führt.
Stellen Sie sich vor, Sie laden eine umfangreiche Akte in einen generischen Chatbot. Der Prozess läuft im Hintergrund oft wie folgt ab:
- Stichprobenartige Erfassung: Die KI „blättert“ virtuell durch das Dokument, liest aber nicht alles.
- Snapshot-Analyse: Es werden nur bestimmte Ausschnitte (z. B. 3 bis 6 Seiten aus hunderten) detailliert betrachtet.
- Extrapolation: Das Ergebnis basiert auf diesen wenigen Ausschnitten. Die KI „rät“ quasi den Rest basierend auf statistischen Wahrscheinlichkeiten.
Für das Schreiben einer E-Mail mag das genügen. Für die Prüfung eines komplexen Sachverhalts ist dieses Vorgehen grob fahrlässig, da exkulpierende oder belastende Beweise auf den „übersprungenen“ Seiten schlichtweg ignoriert werden.
Was macht PyleHound anders bei der Analyse von Mandatsakten?
PyleHound durchsucht juristische Dokumente Zeile für Zeile und Seite für Seite, um sicherzustellen, dass absolut keine relevante Information in der Akte übersehen wird.
Qualität und Sorgfalt stehen bei uns vor bloßer Geschwindigkeit. Unser Ansatz unterscheidet sich fundamental:
- Lückenloser Scan: Wir wenden keine Snapshot-Technik an. Jede einzelne Seite der Akte wird prozessiert.
- Granulare Analyse: Der Algorithmus prüft den Inhalt Zeile für Zeile.
- Kontextverständnis: Durch die vollständige Erfassung bleiben Zusammenhänge über hunderte Seiten hinweg erhalten.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Analyse kann einen Moment länger dauern als bei einem generischen Tool. Doch dieses Invest an Rechenzeit ist der Preis für juristische Sicherheit. Sie erhalten kein Ergebnis, das „ungefähr“ stimmt, sondern eine Analyse, die auf der tatsächlichen, gesamten Aktenlage basiert.
Fazit
Im Rechtswesen ist Vollständigkeit keine Option, sondern Pflicht. Während ChatGPT und Co. beeindruckende Allrounder sind, benötigen Anwält:innen für die Arbeit an der Akte spezialisierte Werkzeuge, die keine Kompromisse bei der Datenerfassung eingehen.
Möchten Sie erfahren, wie Sie PyleHound sicher in Ihrer Kanzlei einsetzen können? Kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Austausch.
Transkript des Videos:
Wieso spezialisierte KI-Tools für Anwälte so viel bessere Ergebnisse liefern, als es eine allgemeine Statistik wie ChatGPT oder Microsoft Copilot tut? Da wir komplett papierlos arbeiten, habe ich jetzt keine Dokumentenberge hier vor Ort, aber ich mache das mal hier am Beispiel von diesem Magazin.
So funktioniert ein ChatGPT: Und zwar stellen wir uns vor, dieses Magazin sind ein paar hundert Seiten meiner anwaltlichen Dokumente, meiner Mandatsdokumente, meiner Akte. Und es wird quasi hier durchgescrollt. Okay, einmal ein Snapshot von einer Seite, mal hier noch mal. Also so stichpunktmäßig werden so drei, vier, fünf, sechs Seiten irgendwie durchanalysiert. Und dann hoffen wir, dass da das richtige Ergebnis ist.
Und das ist bei spezialisierten Anwalts-Tools wie zum Beispiel PyleHound natürlich anders. Jetzt zeige ich euch mal ganz kurz, wie wir das machen. Bei uns kann man sich das vorstellen, dass wir wirklich einzeln Zeile für Zeile, jede einzelne Seite durchsuchen. Das dauert natürlich alles auch ein bisschen länger, als es jetzt ein Tool tut, wo ich sage, ich schaue eben halt stichwortmäßig auf zwei, drei Seiten. Aber dadurch bekomme ich eben sehr viel bessere Ergebnisse, da wirklich jede Seite von der kompletten Akte, alles wird genau durchsucht und nicht eben nur einfach nur ein Überblick verschafft.
Wenn Sie darüber noch mehr erfahren wollen und vor allem auch zu KI in der Anwaltschaft, dann gerne einmal hier dem Kanal folgen. Als auch können Sie sich natürlich gerne bei mir melden, dann können wir uns gerne ganz kurz darüber austauschen, wie man PyleHound vielleicht bei Ihnen in der Kanzlei einsetzen kann.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt

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